Sonntag, 8. November 2026

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US richtet Einsatzgruppe ein, um Irans Landversorgungswege zu kappen

CENTCOM erklärt, die Einsatzgruppe Iron Gate werde Waffen, Güter mit doppeltem Verwendungszweck und Einnahmen angreifen, die über Irans Landgrenzen und das Kaspische Meer laufen.

Eine Wüstengrenzstraße in der Golfregion am Abend, mit einem fernen Lastwagen am Horizont.
Landwege in der Golfregion stehen im Mittelpunkt der neuen US-Einsatzgruppe. Illustration.

— Das US-Militärkommando Central Command hat eine neue Einsatzgruppe angekündigt, die Irans landgestützte Versorgungswege blockieren soll. Damit wird die seit Monaten laufende Seeblockade der iranischen Häfen in der Straße von Hormus ausgeweitet, berichtete Al Jazeera.

CENTCOM, das die US-Operationen im Nahen Osten überwacht, teilte am Samstag mit, die Einsatzgruppe Iron Gate werde verhindern, dass Iran "Landwege nutzt, um moderne Waffen und andere Materialien zu transportieren". Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärte, sie werde "den Erfolg unserer eisernen Blockade gegen Iran auf See" untermauern.

Die Einsatzgruppe mit Sitz in Tampa, Florida, wird sich mit anderen US-Behörden abstimmen, um "die Bewegung moderner Waffensysteme, Technologien mit doppeltem Verwendungszweck, sanktionierter Materialien und illegaler Einnahmequellen über Irans Landgrenzen und das Kaspische Meer" zu unterbinden, so CENTCOM.

Michael Mulroy, ein früherer stellvertretender Verteidigungsstaatssekretär der USA für den Nahen Osten, sagte Al Jazeera, die Einsatzgruppe werde kartieren, wo "Waffensysteme hereinkommen, wie sie möglicherweise abgeschnitten werden könnten", sowie wie "Iran seine Energie transportiert". Sollte Präsident Donald Trump eine Eskalation anordnen, würden Angriffe wahrscheinlich diese "Reihe von Zielen" treffen, also Wirtschafts- und Infrastrukturstandorte, anders als bei der Operation Epic Fury, die sich auf militärische Ziele konzentriert.

CENTCOM teilte zudem mit, ein US-Militärflugzeug habe im Golf von Oman präzisionsgelenkte Munition auf das Heck der unter St.-Kitts-Flagge fahrenden M/V Huda abgefeuert und das Schiff manövrierunfähig gemacht, nachdem die Besatzung angewiesen worden war, die Zielbereiche zu verlassen. Seit Juli habe die Durchsetzung dazu geführt, dass 147 Handelsschiffe, die sich fügten, umgeleitet und fünf Handelsschiffe, die sich weigerten, manövrierunfähig gemacht wurden.

Auf iranischer Seite berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Samstag von zwei Explosionen auf der Insel Qeshm sowie "mehreren Explosionen" in Dschask, Sirik und Bandar Abbas. Trump hatte einen Tag zuvor Angriffe auf Qeshm bestätigt und sie als "geringfügig" bezeichnet. Zudem sagte er, Teheran wolle weiterhin ein Abkommen, während Gespräche unter katarischer Vermittlung andauern. Die iranische Revolutionsgarde-Marine erklärte, zwei Öltanker seien mit ausgeschalteten Navigationssystemen in der Nähe der Meerenge auf Minen gelaufen und schwer beschädigt worden.

Die nächsten Signale, auf die man achten sollte, sind die katarisch vermittelten Gespräche und die Frage, ob die Zahlen zu Tankern und Schiffen steigen. Die Angaben, die CENTCOM und Teheran veröffentlichen, werden zeigen, ob die Blockade verschärft wird oder die Diplomatie Fortschritte macht.

Quellen

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